Pay a Blogger Day: Blogvorstellungen
Von Ina Steinbach am November 29, 2011 — Kommentar hinterlassenHeute ruft Flattr zum “Pay a Blogger Day” auf – wenigstens heute soll man sich bei den Menschen, die viel Zeit und Mühe in ihre Blogs investieren, einmal bedanken & sie bezahlen. Ob mit Flattr, Spenden oder einfach Liebe. Eine schöne Idee, die man auch einfach mal dazu nutzen kann, sich bei den Bloggern zu bedanken, die einem das morgentliche Klicken durch den Feedreader versüßen.
Ich gebe zu: Beim Blogs lesen war ich recht spät dran. Ja, die üblichen – auch hier verlinkten – Business- und Branchenblogs lese ich natürlich ebenfalls seit Jahren, aber richtig, richtig cool wird Bloggen erst, wenn man seine Nische gefunden hat. Sprich: Manche lesen & lieben & schreiben Fashion-Blogs. Andere lesen & lieben & schreiben Foodblogs. Fotoblogs, Fußballblogs, Filmblogs.Und mehr als eine dieser Sparten richtig intensiv im Blick zu behalten, ist richtig, richtig schwer. Denn es gibt mehr gute Blogs, als in jede Blogroll dieser Welt passen. Ich möchte den “Pay a Blogger Day” einfach mal zum Anlass nehmen, ein paar Blogs vorzustellen.
Meine persönliche “Nische” sind die Fußballblogs, von denen es so unfassbar tolle gibt, dass ich sie niemals alle aufzählen kann. Ich entdecke selbst noch jeden Tag neue. Mein Feedreader platzt fast. Auf die Schnelle seien http://angedacht.wordpress.com, http://catenaccio.de und http://freitagsspiel.de genannt, aber das kann nur ein klitzekleiner Auszug sein, bei dem ich sogar bewusst Blogs meines eigenen Vereins auslasse. Verliebt bin ich seit ein paar Wochen in Unrund – nicht nur wegen der Headline “Das Leben ist zu kurz für torlose Unentschieden”. Über Fußball wird hier fast lyrisch geschrieben, immer eine wundervolle Lektüre.
Ganz, ganz anders: Die Spreemieze ist eine Freundin von mir. Nur deswegen entdeckte ich ihren Berlin-Blog, denn thematisch wäre ich wohl eher nicht zufällig vorbeigekommen. Aber die Einblicke in ihr Leben sind so persönlich und bewegend und manchmal auch so kämpferisch und politisch, dass man hängen bleibt. Egal, ob man sie nun kennt oder nicht.
Die Welt der Foodblogs bleibt mir fremd, abgesehen von Pauls Einfach Lecker Essen, den ich nun wiederum kenne & schätze und deswegen auch sehr, sehr gerne lese. Ansonsten bleibt meine persönliche Theorie, das ich von Foodblogs einfach zuviel Hunger bekomme und sie deswegen meide. Eine Foodbloggerin möchte ich aber gegen Ende noch erwähnen, denn hier kann der “Pay a Blogger Day” nun wirklich Gutes tun: Der Bloggerin von “Holy Fruit Salad” geht es grad nicht gut. Am Wochenende verbloggte sie ihre derzeitige Situation und bat nicht um Hilfe – bekam sie aber. Mit hunderten von Kommentaren und hoffentlich auch über den inzwischen eingebauten Spendenbutton. Wer in der Vorweihnachtszeit und zum “Pay a Blogger Day” etwas Gutes tun will: Hier wird es wirklich gebraucht.





