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	<title>Ina Steinbach Kommunikationsberatung</title>
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		<title>Wie Content verhindert, dass wir Social Networks untreu werden</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Mar 2012 14:09:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ina Steinbach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Immer mal wieder wird man es von Kunden gefragt: Und was ist, wenn übermorgen ein anderes Netzwerk Facebook ablöst? Was machen wir dann? Keine Sorge, so schnell zieht man nicht um. Zumindest nicht, wenn man Content in einem Netzwerk gelagert hat. Dies erzähle ich als Beraterin immer fleißig und natürlich nicht ohne Hintergedanken &#8211; aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Immer mal wieder wird man es von Kunden gefragt: Und was ist, wenn übermorgen ein anderes Netzwerk Facebook ablöst? Was machen wir dann?</p>
<p>Keine Sorge, so schnell zieht man nicht um. Zumindest nicht, wenn man Content in einem Netzwerk gelagert hat. Dies erzähle ich als Beraterin immer fleißig und natürlich nicht ohne Hintergedanken &#8211; aus aktuellem Anlass kann ich das nun aber auch mit einem konkreten Beispiel belegen.</p>
<p>Mein erstes &#8220;richtiges&#8221; soziales Netzwerk (Foren, Newsgroups etc zähle ich nach der gängigen Definition jetzt mal nicht mit und wann ich auf MySpace war, weiß ich beim besten Willen nicht mehr): <a href="http://www.flixster.com" target="_blank">Flixster</a>, seit Anfang 2006. Ein typisches Nischen-Netzwerk mit nur einem Thema: Filme. Auf Flixster kann man gar nicht so viel machen &#8211; nur Filme bewerten, irgendwann konnte man auch lustige Film-Quizze erstellen und beantworten. Das Netzwerk bestand nur zum Teil aus Freunden, eher aus den Personen mit ähnlichem Filmgeschmack, die einem Flixster ständig vorschlug. Schließlich können selbst beste Freunde einen komplett inkompatiblen Filmgeschmack haben. Später gab es Flixster als &#8220;Movies&#8221; App auf Facebook, was praktisch war, man musste die Flixster-Seite gar nicht mehr besuchen und fütterte sie nur stetig mit Content. 956 Reviews und 6 Jahre später stehe ich vor einem Dilemma.</p>
<p>Das Dilemma heißt &#8220;<a href="http://letterboxd.com/" target="_blank">Letterboxd</a>&#8220;. Auf Letterboxd kann man Filme bewerten. Letterboxd sieht verdammt schick aus, etwas was Flixster selbst nach einem längst überfälligen Redesign im letzten Jahr nicht so richtig geschafft hat. Hier ein paar Eindrücke:</p>

<a href='http://inasteinbach.de/2012/03/wie-content-verhindert-dass-wir-social-networks-untreu-werden/letterboxd1/' title='Letterboxd1'><img width="150" height="150" src="http://inasteinbach.de/wp-content/uploads/2012/03/Letterboxd1-150x150.png" class="attachment-thumbnail" alt="Letterboxd1" title="Letterboxd1" /></a>
<a href='http://inasteinbach.de/2012/03/wie-content-verhindert-dass-wir-social-networks-untreu-werden/letterboxd2/' title='Letterboxd2'><img width="150" height="150" src="http://inasteinbach.de/wp-content/uploads/2012/03/Letterboxd2-150x150.png" class="attachment-thumbnail" alt="Letterboxd2" title="Letterboxd2" /></a>
<a href='http://inasteinbach.de/2012/03/wie-content-verhindert-dass-wir-social-networks-untreu-werden/letterboxd3/' title='Letterboxd3'><img width="150" height="150" src="http://inasteinbach.de/wp-content/uploads/2012/03/Letterboxd3-150x150.png" class="attachment-thumbnail" alt="Letterboxd3" title="Letterboxd3" /></a>
<a href='http://inasteinbach.de/2012/03/wie-content-verhindert-dass-wir-social-networks-untreu-werden/letterboxd4/' title='Letterboxd4'><img width="150" height="150" src="http://inasteinbach.de/wp-content/uploads/2012/03/Letterboxd4-150x150.png" class="attachment-thumbnail" alt="Letterboxd4" title="Letterboxd4" /></a>
<a href='http://inasteinbach.de/2012/03/wie-content-verhindert-dass-wir-social-networks-untreu-werden/letterboxd5/' title='Letterboxd5'><img width="150" height="150" src="http://inasteinbach.de/wp-content/uploads/2012/03/Letterboxd5-150x150.png" class="attachment-thumbnail" alt="Letterboxd5" title="Letterboxd5" /></a>

<p>Es gibt es paar kleine Kinderkrankheiten. So sind die großformatigen Bilder zwar optisch wirklich wunderbar, aber sie schränken die Übersichtlichkeit erheblich ein. Auch kann man bei einem Film viel zu viele Optionen wählen: Seen, Watchlist, Like, Review, Rating &#8211; ein bißchen viel, und noch muss man alles separat anklicken. Vielleicht wird es durch die Verbindung mit Netflix besser, aber das steht in Deutschland ja leider immer noch nicht zur Verfügung. Viele Filme grade aus dem Arthouse-Bereich sind noch nicht in der Datenbank, die sich leider nicht aus der omnipräsenten <a href="http://www.imdb.com" target="_blank">Internet Movie Database</a> füttert. Die Datenbank war aber vor 6 Jahren auf Flixster auch noch nicht das Gelbe vom Ei, über die Jahre habe ich viele, viele Hinweise auf Filme an den Support geschickt. Letterboxd macht einem das Hinzufügen neuer Filme noch zu kompliziert, aber auch das ist sicher eine Kinderkrankheit. Noch ist Letterboxd ohnehin erst in der Beta-Phase.</p>
<p>Aber: Es sieht schick genug aus, um sich Gedanken über einen möglichen &#8220;Umzug&#8221; von Flixster zu machen. Gedanken, die durch die Existenz von 956 Reviews eigentlich sofort gestoppt werden &#8211; wie soll ich mich denn jemals von so vielen mühevoll erdachten Filmkritiken verabschieden? Wie soll ich in einem neuen Social Dings einen Freundeskreis aufbauen, der einen so guten Filmgeschmack hat wie meine Flixster-&#8221;Freunde&#8221;? Da muss Letterboxd schon das Beste vom Besten sein, um mich zu überzeugen. Oder besser noch: Flixster aufkaufen &amp; integrieren. Denn einfach mal so umziehen macht man in der Regel nur, wenn kein Content verloren geht.</p>
<p>Ein weiteres Beispiel: StudiVZ ging erst an den Start, als ich mit dem Studium längst durch war, dennoch hatte ich lange Zeit die meisten Freunde aus dem deutschsprachigen Raum dort gesammelt, während ehemalige britische Schulkameraden und alle Deutschen mit längeren Auslandsaufenthalten sich bereits parallel auf Facebook tummelten. Irgendwann wanderten alle rüber &#8211; was aber auch kein Wunder war. StudiVZ/meinVZ war für niemanden jemals mehr als ein interaktives Adressbuch. Man stellte in der Regel kaum Content ein, lustige Gruppenmitgliedschaften waren neben Direct Messages und dem Stalken von Ex-Partnern und ehemaligen Mitschülern die häufigste genutzte Funktion. Das kann man alles auch auf Facebook &#8211; nur dort auch noch viel mehr. Deswegen gestaltete sich der Umzug von VZ auf Facebook so einfach: Man ließ kaum Content zurück. Auf Facebook liegen nun für einen Großteil der Nutzer neben den Kontakten auch noch Bilder, Videos, Spiele-Highscores, Bookmarks &#8211; usw., usw. Es wird eher mehr als weniger. Wie soll man das alles ohne weiteres umziehen lassen? Da muss ein neues Netzwerk schon wirklich, wirklich überzeugen. Man sieht an Google+ wie gut das klappt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Sollte jemand übrigens bisher noch nicht wie in Wahnsinniger Filme im Internet bewertet haben &#8211; ich habe aktuell wieder 3 Beta-Invites für Letterboxd. Wer zuerst kommt und so. Bitte in den Kommentaren Interesse bekunden &amp; Emailadresse hinterlassen.</em></p>
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		<title>Nach liken, twittern, plussen: Pinnen!</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Feb 2012 20:32:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ina Steinbach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nicht die Augen verdrehen, bitte! Ja, Pinterest ist gerade die nächste Sau, die durchs digitale Dorf getrieben wird. Anders als die App &#8220;Path&#8221;, ein anderer Hype vergangener Wochen, zeigt Pinterest sein Potenzial aber schnell und teilweise mit überraschender Intensität. Oberflächlich gesehen ist Pinterest erst einmal schlicht und ergreifend hübsch. Statt einer Timeline mit viel Text [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht die Augen verdrehen, bitte! Ja, Pinterest ist gerade die nächste Sau, die durchs digitale Dorf getrieben wird. Anders als die App &#8220;Path&#8221;, ein anderer <a href="http://www.forbes.com/sites/benoitraphael/2012/01/11/can-path-be-the-new-facebook" target="_blank">Hype</a> vergangener Wochen, zeigt Pinterest sein Potenzial aber schnell und teilweise mit überraschender Intensität.</p>
<p>Oberflächlich gesehen ist Pinterest erst einmal schlicht und ergreifend hübsch. Statt einer Timeline mit viel Text und unterschiedlichsten Inhalten locken hier: Bilder. Sauber arrangiert in selbst angelegten &#8220;Boards&#8221;, wie hier in meinem eigenen Profil.</p>
<p><a href="http://inasteinbach.de/wp-content/uploads/2012/02/Bildschirmfoto-2012-02-03-um-11.32.251.png"><img class="aligncenter size-large wp-image-305" title="Pinterest Profil" src="http://inasteinbach.de/wp-content/uploads/2012/02/Bildschirmfoto-2012-02-03-um-11.32.251-1024x554.png" alt="" width="1024" height="554" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Pinterest ist eigentlich ein klassischer Bookmarking-Dienst, nur eben allein visuell gesteuert. Besonders spannend wird das in den Bereichen Mode, Fotografie, Design und Kochen, die dementsprechend die Plattform ganz klar dominieren. Aber bloß nicht Abschrecken lassen von Streetstyle-Paraden und einen schier unfassbaren Menge an Hochzeitsbildern &#8211; Pinterest lebt wie alle sozialen Netzwerke davon, dass man sich sein Netzwerk nach eigenen Interessen aufbaut. Wenn man erst einmal angefangen hat, sich durch die bunten Bilder zu klicken, stellt sich recht schnell ein gewisser Suchtfaktor ein &#8211; und auch Bookmarken macht irgendwie mehr Spaß, wenn man es mit Illustrationen macht. Durch die Abwesenheit komplizierter Privatsphäre-Einstellungen (das Pinterest-Profil ist öffentlich, nur die Auffindbarkeit durch Suchmaschinen kann ausgestellt werden) nutzt man Pinterest weniger für Privates als für den Austausch zu gemeinsamen Interessen.</p>
<p>Abgesehen vom Spaßfaktor kann Pinterest aber auch etwas für Unternehmen tun. Ganz besonders für den eCommerce. <a href="http://t3n.de/news/pinterest-mehr-traffic-google-363889/" target="_blank">Ersten Studien</a> zufolge sorgt Pinterest bereits jetzt für ordentlich Traffic auf den verlinkten Seiten. Dass Onlinehändler davon besonders profitieren können, liegt in der Natur der Plattform &#8211; mit Pinterest lassen sich Lieblingsprodukte schließlich auf denkbar einfachste Art und Weise teilen. Olaf Kolbrück gab schon vor einigen Tagen auf Etailment einige gute Impulse für die aktive Nutzung von <a href="http://etailment.de/2012/pinterest-wie-eine-pinnwand-den-konsum-im-web-anheizen-kann/" target="_blank">Pinterest für den eCommerce</a>, Mashable zeigte das Potenzial und Wachstum der Plattform mit einer beeindruckenden <a href="http://mashable.com/2012/01/29/pinterest-retail-infographic" target="_blank">Infografik</a> auf. Nun klingt 400% Wachstum natürlich unglaublich beeindruckend. Fast spannender finde ich aber die <a href="http://www.ignitesocialmedia.com/social-networks/pinterest-demographic-data/" target="_blank">Zielgruppe</a>, die sich auf Pinterest bisher sammelt. Kurz zusammengefasst: 80% Frauen (!!), mittleres Haushaltseinkommen, mittleres Bildungsniveau und offenbar hohes Interesse an allen Themen rund ums Haus, die Kinder und anderen Konsumbereichen des Alltags. Dies sind natürlich bisher Zahlen aus den USA &#8211; zeigen aber deutlich, wie gut Pinterest durch die Reduktion aufs Wesentliche funktioniert und als Bookmarking-Dienst für Konsumgüter benutzt wird. Wer sich die Plattform selbst genauer anschaut, merkt schnell, warum Pinterest hierfür so gut funktioniert. Ein Beispiel: Auf der Suche nach einem Bild für&#8217;s neue Büro pinnte ich ein Fußballposter, eigentlich nur um es später schneller wiederzufinden. 21 Repins und Likes von mir unbekannten Personen innerhalb kurzer Zeit festigten meine Kaufentscheidung jedoch unerwartet schnell &#8211; und das Poster wanderte in den virtuellen Einkaufswagen. Hätten 21  Freunde auf Facebook das Poster geliked, hätte ich zuvor wohl geschaut, welche Freunde das waren und ob ich ihrem Geschmack vertraue. Dadurch, dass man sich auf der neuen Plattform eher mit Unbekannten zu Interessensgebieten vernetzt, vertraut man aber den fremden Meinungen außergewöhnlich schnell.</p>
<p>Durchklickenswert als weitere Inspiration für professionelle Nutzung: Social Media Today hat ein wenig gesammelt und <a href="http://socialmediatoday.com/emoderation/439744/pinterest-part-v-100-brands-pinterest" target="_blank">über 100 Marken</a> gefunden, die Pinterest bereits aktiv nutzen. Die Boards von Unternehmen fügen sich unaufdringlich in die Plattform ein &#8211; denn letztendlich posten alle nur Bilder, auch Unternehmen. So fallen &#8220;werbliche&#8221; Inhalte gar nicht weiter auf und Unternehmen können ihre Klickzahlen dank Pinterest pushen. Man darf gespannt sein, wie lange Unternehmenspräsenzen auf Pinterest noch so &#8220;pur&#8221; bleiben.</p>
<p>Ach ja, und erwähnte ich, wieviel SPASS Pinterest macht?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Werbung im Facebook-Newsfeed</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 10:05:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ina Steinbach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die neueste Werbeform aus dem Hause Facebook wird vermutlich immer noch beim ein oder anderen Inhaber einer Facebook-Seite für Verwunderung sorgen. Denn viele denken immer noch, dass ein Fan seiner Seite alle Meldungen des Unternehmens in seinem Newsfeed sieht. Das dem nicht so ist, verraten dann spätestens die Auswertungen der eigenen Seiten-Statistiken. Wer die Unberechenbarkeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die neueste Werbeform aus dem Hause Facebook wird vermutlich immer noch beim ein oder anderen Inhaber einer Facebook-Seite für Verwunderung sorgen. Denn viele denken immer noch, dass ein Fan seiner Seite alle Meldungen des Unternehmens in seinem Newsfeed sieht. Das dem nicht so ist, verraten dann spätestens die Auswertungen der eigenen Seiten-Statistiken.</p>
<p>Wer die Unberechenbarkeit des ominösen Facebook Edgeranks vermeiden will, hat zukünftig die Option, &#8220;Gesponsorte Meldungen&#8221; zu buchen, die direkt im Newsfeed des Nutzers auftauchen. The Next Web zeigt heute eine <a href="http://thenextweb.com/facebook/2012/01/11/facebook-has-begun-putting-sponsored-stories-in-news-feeds-are-you-seeing-them-yet/" target="_blank">erste Anmutung dieser Meldungen</a> und beschreibt einige Details. Die neue Werbeform taucht wie normale Updates von Seiten oder Freunden im Newsfeed auf, ist aber als &#8220;Featured&#8221; markiert. Um ähnliche <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,519295,00.html" target="_blank">Diskussionen</a> wie bei früheren Werbeformen, z.B. dem unglücklichen und wieder eingestellten <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Facebook_Beacon" target="_blank">Facebook Beacon</a>, zu vermeiden, scheint es bei der neuen Werbeform einige Einschränkungen zu geben. Vor allem scheinen die Meldungen dafür gedacht, Unternehmen zu ermöglichen, dass bestimmte Updates von ihren Fans unbedingt gesehen werden. Zusätzlich zu bestehenden Fans können die Meldungen auch Freunden von Fans angezeigt werden. Zudem soll jeder Nutzer maximal einmal pro Tag eine solche Meldung in seiner Timeline haben.</p>
<p>Man darf also gespannt sein &#8211; für Seiteninhaber hat die neue Werbeform sicher viel Potenzial. Vorausgesetzt die Nutzer nehmen die Meldungen auch an &#8211; aber wo kann man Werbung subtiler verstecken als im Newsfeed. Zudem muss das gesponsorte Update ja immer noch relevant sein, um genug Interaktion zu erzeugen. Hohe Sichtbarkeit alleine lohnt sich noch nicht, außer vielleicht bei Spezialfällen wie Produktlaunches. Außerdem bleibt abzuwarten, wie kostspielig die neue Werbeform sein wird.</p>
<p>Wenn jemand die ersten featured Stories in seinem Newsfeed entdeckt, freue ich mich sehr über sachdienliche Hinweise!</p>
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		<title>Wie sät man eigentlich Videos?</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Jan 2012 13:22:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ina Steinbach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es ist unser Job &#8211; Dinge unter die Menschen bringen, sie dazu zu bringen zu liken, zu kommentieren, zu klicken und zu kaufen. Deswegen kennt man natürlich als Social Media &#38; PR Mensch in der Regel auch keine Hemmungen, was das Streuen von Inhalten in die eigenen Kanäle angeht. Natürlich unter Beachtung gewisser Regeln, vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist unser Job &#8211; Dinge unter die Menschen bringen, sie dazu zu bringen zu liken, zu kommentieren, zu klicken und zu kaufen. Deswegen kennt man natürlich als Social Media &amp; PR Mensch in der Regel auch keine Hemmungen, was das Streuen von Inhalten in die eigenen Kanäle angeht. Natürlich unter Beachtung gewisser Regeln, vor allem dem gebetsmühlenartig wiederholten Mantra von der Transparenz (z.B. in Form des Disclaimers &#8220;Kunde&#8221;).</p>
<p>Etwas schwieriger wird es bei Projekten, bei denen die Streuung von Inhalten Teil der Aufgabenstellung ist. Sprich: Wenn man mit dem Seeding eines Onlinevideos oder vergleichbarer Inhalte beauftragt wurde. Wenn kein Budget für professionelle Seeding-Dienstleister vorhanden ist (und diese seien empfohlen, besonders Dienste wie trnd, die statt auf reine Werbung auf Dialog-Elemente setzen), bedeutet dies in der Regel eigenhändige Blogger- und Multiplikatorenansprache. Ganz wichtig: Das Video muss einem selbst gefallen, sonst kann man es nicht überzeugend streuen. Und die Einschränkungen sollten klar sein – geht es in dem Video konkret um ein Produkt oder Unternehmen, hat es in der Regel ohne Mediabudget kein echtes virales Potenzial. Man kann lediglich den Inhalt möglichst effizient in die relevante Zielgruppe streuen. Um ein aktuelles Kundenbeispiel zu nutzen (das Video ist unten verlinkt, um den Lesefluss zu erhalten): Der MSC „bewirbt“ sein Siegel für nachhaltigen Fischfang charmant und lustig – ein Video, das bestehenden Kunden und Kooperationspartnern in jedem Fall gefallen wird. Der Humor des Videos dürfte außerdem bei Eltern sehr gut ankommen.</p>
<p>Warum es so wichtig ist, dass der mit der Verbreitung des Videos beauftragten Person das Video selbst gefällt? Nur so kann man glaubhaft im eigenen Kontaktpool fischen. Ansprache von Unbekannten auf Twitter &amp; Facebook, ob man dies und das gerne posten möchte, ignorieren die meisten Nutzer vollkommen zu Recht. Der erste &#8220;Trick&#8221; ist also, möglichst eigene Kontakte anzusprechen, wenn man nicht gerade irgendwas wirklich Außergewöhnliches oder Hochwertiges zu verlosen hat. Der Zweite, zumindest wenn einem die eigenen Kontakte am Herzen liegen: Auch bei guten Kontakten darauf achten, dass das Thema zumindest potenziell interessant sein könnte. Es geht um Technik? Super, man spricht also die Techniknerds im Bekanntenkreis an, ob sie den Link nicht twittern, facebooken oder verbloggen wollen. Es geht um Kinder? Dann sollte man die Eltern im Freundeskreis darum bitten weiterzusharen. Der Vorteil genauer Aussteuerung auch im eigenen Netzwerk: Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Mutter wiederum mit anderen Müttern vernetzt ist, die das Video wiederum weiterverbreiten, ist wesentlich höher. Und man erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass die Angesprochenen auf die Ansprache positiv reagieren.</p>
<p>Bei werblichen Videos mit eindeutiger Kennzeichnung durch ein Unternehmen wird es, egal wie witzig oder charmant dieses Video ist, mit klassischer Bloggeransprache schwierig. Entweder hat man ein Thema, über das angesprochene Blogger quasi zwingend berichten müssen (zum Beispiel eine wirklich relevante News), oder man bietet einen anderen Mehrwert an, zum Beispiel eine Verlosung. Ist beides nicht gegeben, wird man sich an der Bloggeransprache die Zähne ausbeißen. In jedem Fall empfehlenswert ist die Ansprache von Geschäfts- und Kooperationspartnern sowie thematisch relevanten Facebook-Redaktionen. Gerade Facebook-Posts von Kooperationspartnern (wie aus oben bereits genanntem Kunden-Case beispielsweise <span style="text-decoration: underline;"><a href="https://www.facebook.com/WWFOesterreich/posts/223295847738965" target="_blank">hier</a></span> und <span style="text-decoration: underline;"><a href="https://www.facebook.com/Globus.de/posts/142827259160488" target="_blank">hier</a></span>) erreichen potenziell eine große Zielgruppe, die direkt auf der Plattform Inhalte weiterreicht. Auch hier gilt: Umso passender zur Seiten-Zielgruppe die Inhalte, desto mehr wird geteilt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/SKegVFZ3uUI?hd=1" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
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		<title>Was der Noob sagt: Redesigns</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Dec 2011 12:36:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ina Steinbach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In dieser Rubrik kommt regelmäßig jemand zu Wort, der zwar online aber nicht gerade das, was man einen Nerd nennt, ist. Jemand mit Facebook-Account und Smartphone. Aber wehe, irgendwer baut was um. YouTube hat ab heute ein neues Layout. Der Nerd sagt dazu begeistert: &#8220;Cool, das sieht ja aus wie Google+ und viel straighter und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>In dieser Rubrik kommt regelmäßig jemand zu Wort, der zwar online aber nicht gerade das, was man einen Nerd nennt, ist. Jemand mit Facebook-Account und Smartphone. Aber wehe, irgendwer baut was um.</em></p>
<p>YouTube hat ab heute ein neues Layout. Der Nerd sagt dazu begeistert: &#8220;Cool, das sieht ja aus wie Google+ und viel straighter und ich sehe meine abonnierten Kanäle jetzt gleich auf der Startseite, richtig gut gemacht.&#8221;</p>
<p>Der Noob hörte dabei zu. Und ging circa 1 Stunde später selbst auf YouTube. &#8220;Hilfe! Was ist das denn, das sieht ja ganz anders aus! Oh Gott, jetzt finde ich mich gar nicht mehr zurecht! Was soll denn das?&#8221;</p>
<p>Lehre daraus: Webdesign ändern verschreckt immer kurz einige Nutzer. Sollte man aber trotzdem ab und an tun.</p>
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		<title>Community Management für Onlinemedien &#8211; ZEIT vs BILD</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 08:49:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ina Steinbach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bis dato 694 Kommentare war den Zeit Online-Lesern dieser Kommentar zu Guttenbergs Interview mit dem Zeit-Herausgeber Giovanni Di Lorenzo wert. Eine Kommentarflut, die jeden Community Manager vor Herausforderungen stellt &#8211; denn bei solch einer Masse, abgegeben innerhalb von nur 24 Stunden, noch den Überblick zu behalten, ist schwierig. Vor allem, wenn man wie Zeit Online [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bis dato 694 Kommentare war den Zeit Online-Lesern <a href="http://www.zeit.de/politik/deutschland/2011-11/guttenberg-vorerst-gescheitert-buch" target="_blank">dieser Kommentar</a> zu Guttenbergs Interview mit dem Zeit-Herausgeber Giovanni Di Lorenzo wert. Eine Kommentarflut, die jeden Community Manager vor Herausforderungen stellt &#8211; denn bei solch einer Masse, abgegeben innerhalb von nur 24 Stunden, noch den Überblick zu behalten, ist schwierig. Vor allem, wenn man wie Zeit Online bei der Moderation von Kommentaren eher streng ist, fast schon ein ungewohntes Bild in der deutschen Onlinemedien-Landschaft.</p>
<p>Man klicke zum Kontrast einmal in die Kommentarspalten fast jedes beliebigen Bild Online-Artikels.<a href="http://www.bild.de/politik/inland/castor-transport/castor-transport-atommuell-behaelter-erreicht-zwischenlager-gorleben-21275472.bild.html" target="_blank"> Dieser hier zum Castor-Transport</a> brachte es beispielsweise auf 275 Kommentare. Das Kommentarniveau ist schon ab den ersten Lesermeinungen gründlich im Keller, ob von &#8220;grünen Hirnis&#8221; die Rede ist oder so schöne Vorschläge fallen wie &#8220;Zug einfach drüberbrettern lassen. Billiger als 19.000 Polizisten&#8221;. Man setzt im Community Management der Bild offenbar komplett auf die Community &#8211; einen Melden-Button gibt es, allerdings findet man nach einem Scan einiger häufig kommentierter Artikel keine Hinweise auf Löschungen. Eher finden sich Kommentare, die deutlich jede Grenze zur Beleidigung überschreiten. Dabei kann man Kommentare auf Bild.de nur nach vorheriger Anmeldung oder mit Facebook Connect abgeben. Die <a href="http://www.bild.de/bild-community/agb/netiquette-4480440.bild.html" target="_blank">Netiquette</a> fand ich erst nach einigem Suchen.</p>
<p>Auch bei Zeit Online muss man sich zum Kommentieren anmelden &#8211; jede andere Variante ist für Online-Medien auch nicht akzeptabel, wenn die Seite halbwegs moderiert bleiben soll. Mit der Freischaltemail erhält man den Link zur <a href="http://www.zeit.de/administratives/2010-03/netiquette/seite-1" target="_blank">Netiquette</a>, die deutlich umfangreicher ist als bei der Boulevard-Konkurrenz. Interessant sind vor allem die Hinweise auf die Transparenz: Hier verpflichtet sich das Community Management dazu, Löschungen nach Möglichkeit zu begründen. Einer Verpflichtung, der in der Guttenberg-Diskussion nachgegangen wird und in jedem Community Manager vermutlich kurz ein Beklemmungsgefühl aufkommen lässt. Begründen macht Arbeit &#8211; ist aber auch viel, viel transparenter. Die Hinweise lesen sich dann beispielsweise so:</p>
<blockquote><p><em>Entfernt. Anmerkungen zur Moderation senden Sie gern an <a href="mailto:community@zeit.de" rel="nofollow" target="_blank">community@zeit.de</a>. Danke, die Redaktion/mk</em></p>
<p><em>Entfernt. Bitte diskutieren Sie sachlich. Danke, die Redaktion/mk</em></p>
<p><em>Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen. Danke. Die Redaktion/vn</em></p>
<p><em><em>Entfernt. Der Kommentar, auf den Sie sich beziehen, wurde mittlerweile entfernt. Die Redaktion/vn</em></em></p>
<p><em>Entfernt. Bitte diskutieren Sie ausschließlich zum Thema des Artikels. Danke. Die Redaktion/vn</em></p></blockquote>
<p>Eine gute Methode: Kürzel angeben, damit der zuständige Community Manager zugeordnet werden kann, was auch für interne Prozesse wichtig ist. Kurz &amp; knapp begründen, nicht diskutieren. Und, das wichtigste bei solch ausufernden Diskussionen: Ganz eng beobachten, um notfalls einzugreifen, wenn die Diskussion ganz ausartet. Dann kann man zur Not eine Diskussion auch mal schließen, aber bitte nur nach vorheriger Ankündigung. In diesem speziellen Fall wäre das allerdings Communitytechnischer Selbstmord &#8211; denn in den Kommentaren wird heftigst über die Unabhängigkeit und die Ausrichtung der ZEIT diskutiert. Solche Diskussionen, egal wie lange sie andauern, muss man als Onlinemedium dann durchstehen, wenn man nicht in noch stürmischere Gewässer geraten will.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>(Disclaimer: Ich bin manchmal als Twitterreporterin bei Bundesliga-Spielen für Zeit Online unterwegs und habe ein Abo der Printausgabe. Darüber hinaus bestehen keine Verbindungen zur Zeit.)</em></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Pay a Blogger Day: Blogvorstellungen</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Nov 2011 10:20:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ina Steinbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogging]]></category>
		<category><![CDATA[blog]]></category>
		<category><![CDATA[blogs]]></category>
		<category><![CDATA[flattr]]></category>
		<category><![CDATA[payablogger]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute ruft Flattr zum &#8220;Pay a Blogger Day&#8221; auf &#8211; wenigstens heute soll man sich bei den Menschen, die viel Zeit und Mühe in ihre Blogs investieren, einmal bedanken &#38; sie bezahlen. Ob mit Flattr, Spenden oder einfach Liebe. Eine schöne Idee, die man auch einfach mal dazu nutzen kann, sich bei den Bloggern zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute ruft Flattr zum &#8220;<a href="http://www.payablogger.org/" target="_blank">Pay a Blogger Day</a>&#8221; auf &#8211; wenigstens heute soll man sich bei den Menschen, die viel Zeit und Mühe in ihre Blogs investieren, einmal bedanken &amp; sie bezahlen. Ob mit Flattr, Spenden oder einfach Liebe. Eine schöne Idee, die man auch einfach mal dazu nutzen kann, sich bei den Bloggern zu bedanken, die einem das morgentliche Klicken durch den Feedreader versüßen.</p>
<p><iframe width="560" height=316"" src="http://www.youtube.com/embed/ApeZoOsfb1g?hd=1" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Ich gebe zu: Beim Blogs lesen war ich recht spät dran. Ja, die üblichen &#8211; auch hier verlinkten &#8211; Business- und Branchenblogs lese ich natürlich ebenfalls seit Jahren, aber richtig, richtig cool wird Bloggen erst, wenn man seine Nische gefunden hat. Sprich: Manche lesen &amp; lieben &amp; schreiben Fashion-Blogs. Andere lesen &amp; lieben &amp; schreiben Foodblogs. Fotoblogs, Fußballblogs, Filmblogs.Und mehr als eine dieser Sparten richtig intensiv im Blick zu behalten, ist richtig, richtig schwer. Denn es gibt mehr gute Blogs, als in jede Blogroll dieser Welt passen. Ich möchte den &#8220;Pay a Blogger Day&#8221; einfach mal zum Anlass nehmen, ein paar Blogs vorzustellen.</p>
<p>Meine persönliche &#8220;Nische&#8221; sind die Fußballblogs, von denen es so unfassbar tolle gibt, dass ich sie niemals alle aufzählen kann. Ich entdecke selbst noch jeden Tag neue. Mein Feedreader platzt fast. Auf die Schnelle seien <a title="Angedacht" href="http://angedacht.wordpress.com">http://angedacht.wordpress.com</a>, <a href="http://catenaccio.de">http://catenaccio.de</a> und <a href="http://freitagsspiel.de">http://freitagsspiel.de</a> genannt, aber das kann nur ein klitzekleiner Auszug sein, bei dem ich sogar bewusst Blogs meines eigenen Vereins auslasse. Verliebt bin ich seit ein paar Wochen in <a href="http://www.unrund.com " target="_blank">Unrund</a> &#8211; nicht nur wegen der Headline &#8220;Das Leben ist zu kurz für torlose Unentschieden&#8221;. Über Fußball wird hier fast lyrisch geschrieben, immer eine wundervolle Lektüre.</p>
<p>Ganz, ganz anders: Die <a href="http://www.spreemieze.com/" target="_blank">Spreemieze</a> ist eine Freundin von mir. Nur deswegen entdeckte ich ihren Berlin-Blog, denn thematisch wäre ich wohl eher nicht zufällig vorbeigekommen. Aber die Einblicke in ihr Leben sind so persönlich und bewegend und manchmal auch so kämpferisch und politisch, dass man hängen bleibt. Egal, ob man sie nun kennt oder nicht.</p>
<p>Die Welt der Foodblogs bleibt mir fremd, abgesehen von Pauls <a href="http://www.einfach-lecker-essen.com/" target="_blank">Einfach Lecker Essen</a>, den ich nun wiederum kenne &amp; schätze und deswegen auch sehr, sehr gerne lese. Ansonsten bleibt meine persönliche Theorie, das ich von Foodblogs einfach zuviel Hunger bekomme und sie deswegen meide. Eine Foodbloggerin möchte ich aber gegen Ende noch erwähnen, denn hier kann der &#8220;Pay a Blogger Day&#8221; nun wirklich Gutes tun: Der Bloggerin von &#8220;Holy Fruit Salad&#8221; geht es grad nicht gut. Am Wochenende <a href="http://holyfruitsalad.blogspot.com/2011/11/wohnungslos.html" target="_blank">verbloggte sie ihre derzeitige Situation</a> und bat nicht um Hilfe &#8211; bekam sie aber. Mit hunderten von Kommentaren und hoffentlich auch über den inzwischen eingebauten Spendenbutton. Wer in der Vorweihnachtszeit und zum &#8220;Pay a Blogger Day&#8221; etwas Gutes tun will: Hier wird es wirklich gebraucht.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Wie wir sharen, was wir sind</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Nov 2011 09:45:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ina Steinbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Facebook]]></category>
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		<category><![CDATA[Guardian]]></category>
		<category><![CDATA[Open Graph]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8220;Ina Steinbach is reading&#8230; Skandal bei Bauer sucht Frau&#8221;. Oder so ähnlich. Denn wenn Facebooks &#8220;frictionless sharing&#8221; es erst einmal zu allgemeiner Verbreitung gebracht hat und man die ein oder andere &#8220;Open Graph&#8221;-App zu seinem Facebook-Account dazugefügt hat, dann häufen sich solche Posts in der eigenen Timeline. Zu beobachten ist dies bereits jetzt bei den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Ina Steinbach is reading&#8230; Skandal bei Bauer sucht Frau&#8221;. Oder so ähnlich. Denn wenn Facebooks &#8220;frictionless sharing&#8221; es erst einmal zu allgemeiner Verbreitung gebracht hat und man die ein oder andere &#8220;Open Graph&#8221;-App zu seinem Facebook-Account dazugefügt hat, dann häufen sich solche Posts in der eigenen Timeline. Zu beobachten ist dies bereits jetzt bei den Apps von <a href="http://apps.facebook.com/theguardian/" target="_blank">The Guardian</a> und der <a href="http://mashable.com/2011/09/22/social-reader/" target="_blank">Washington Post</a>. Ich lese etwas, und es wird geteilt. Automatisch. Nur ein einziges Mal muss ich die App authorisieren, für mich zu posten, danach muss ich mir nie wieder die Mühe des manuellen Sharens machen (<a href="http://www.pcworld.com/article/240592/facebooks_frictionless_sharing_a_privacy_guide.html" target="_blank">Privatsphäreeinstellungen</a> prüfen!). Auf einem Facebook-Profil sieht das dann so aus:</p>
<p><a href="http://inasteinbach.de/wp-content/uploads/2011/11/Bildschirmfoto-2011-11-22-um-10.00.20.png"><img class="alignnone size-medium wp-image-214" title="Guardian App in Timelines" src="http://inasteinbach.de/wp-content/uploads/2011/11/Bildschirmfoto-2011-11-22-um-10.00.20-300x156.png" alt="" width="300" height="156" /></a></p>
<p>Im Newsstream wird es dankenswerterweise zusammengefasst, auch wenn ich mir nicht vorstellen mag, wie dieser bald durch eine Vielzahl von Open Graph-Anwendungen (Filme, Serien, Sport-Apps usw, usw.) verstopft wird. Nun ist mein Problem mit dem Open Graph aber ein ganz anderes: Im Screenshot oben mag <a href="twitter.com/HerrBertling" target="_blank">Markus</a> noch seinen guten Musikgeschmack beweisen. Vielleicht liest Markus ja sogar nur gute Sachen im Netz und kann deswegen unbedenklich alles sharen. Ich, ganz persönlich? Ich klicke auch mal auf den Klatsch und Tratsch. Und, ja, morgens lese ich meistens die Sportmeldungen vor der Politik. Euch habe ich das jetzt bereits gestanden, bin aber nicht bereit, mein Klickverhalten jeden Tag aufs Neue derart offen zu legen. Diese Art des Sharens beraubt mich der Kontrolle über meine Online-Selbstdarstellung, um es mal auf den Punkt zu bringen. Ich share, um besonders gute Artikel oder Musik mit meinen Freunden zu teilen. Um einem Blogger oder Journalisten zuzustimmen durch meinen Share. Um mit einer besonders tollen Sportleistung zu prahlen. Um Freunde davon abzuhalten, den gleichen schlechten Film zu sehen wie ich. Manche share ich Film-Rezensionen nichtmal, was es mir peinlich ist, dass ich das überhaupt gesehen habe. Oft share ich auch einfach nur, um meine Stimmung zu vermitteln, zum Beispiel via eines besonderes Liedes.</p>
<p>Mit dem, was Mark Zuckerberg so stolz &#8220;frictionless&#8221; nennt, share ich nur noch, weil ich <span style="text-decoration: underline;">einmal</span> einer App die Zustimmung dazu gab. Und kille nebenher jede Viralität &#8211; denn was passierte wohl, als ich auf Markus&#8217; Link oben klickte? Genau, ich landete auf der App, die meine Zustimmung wollte, nicht direkt auf dem Artikel. Die amerikanische Bloggerin Molly Wood hat genau über diesen essentiellen Fehler im Open Graph Sharing bereits einen <a href="http://news.cnet.com/8301-31322_3-57324406-256/how-facebook-is-ruining-sharing/" target="_blank">lesenswerten Rant</a> verfasst. Sie ist der Meinung, dass Facebook Sharing kaputt macht. Ich sage, dass es eine seiner wichtigsten Funktionen für immer verändert &#8211; und habe dabei kein gutes Gefühl. Eben weil Sharen zu einem Automatismus verkommt &#8211; und weil ich schon share, wenn ich nur wegen der Überschrift geklickt habe (über die Auswirkungen hiervon auf Onlinemedien hat Thomas Knüwer <a href="http://www.indiskretionehrensache.de/2011/11/warum-facebook-die-boulevardisierung-des-online-journalismus-fordern-konnte/" target="_blank">etwas überspitzt gebloggt</a>). Wie oft liest man online Inhalte, deren Überschrift etwas Bestimmtes suggerierte, deren Inhalte einen aber die Wände hochtrieben? Vielleicht möchte ich das dann sharen, aber nur mit einem bitterbösen Kommentar.</p>
<p>Ich würde nicht so weit gehen, den Open Graph als <a href="http://www.avatter.de/wordpress/2011/11/offizielle-facebook-maleware-seamless-sharing-bringt-blogger-auf-die-palme/" target="_blank">offizielle Facebook-Malware</a> zu bezeichnen, es bleibt abzuwarten wie die Anwendungen im Detail aussehen. Ich kann mir aber vorstellen, dass ich nicht die einzige sein werde, die weiterhin selbstbestimmt mit Shares umgehen will. Meine Prognose derzeit: Die Open Graph Anwendungen werden erst Datenschutz-Aufschreie und dann Nutzergrollen provozieren. Und wenn sie dann keiner installiert, werden sie ganz schnell wieder verschwinden. Denn wer will schon wirklich, dass Facebook alles aufzeichnet, was man im Internet so anklickt?</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Google+ Brand Pages: Die große Enttäuschung?</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Nov 2011 10:46:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ina Steinbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Google+]]></category>
		<category><![CDATA[Brand Pages]]></category>
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		<description><![CDATA[Endlich sind sie da, die lang erwarteten Google+ Brand Pages. Mit einer kleinen, aber sehr vielfältigen Auswahl von Unternehmen hat Google+ gestern gelauncht, kurz darauf konnte jeder eine Seite erstellen. Wenn man sich die explosionsartige Vermehrung von Seiten im Laufe der Nacht anschaut, kann leicht der Eindruck erstehen, einige Social Media Manager und Berater hätten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Endlich sind sie da, die lang erwarteten Google+ Brand Pages. Mit einer <a href="http://gpluseins.de/2835/google-startet-offiziell-unternehmensseiten-in-google-plus-video/" target="_blank">kleinen, aber sehr vielfältigen Auswahl</a> von Unternehmen hat Google+ gestern gelauncht, kurz darauf konnte jeder eine Seite erstellen. Wenn man sich die explosionsartige Vermehrung von Seiten im Laufe der Nacht anschaut, kann leicht der Eindruck erstehen, einige Social Media Manager und Berater hätten heute nicht geschlafen. Olaf Kolbrück hat sich die Mühe gemacht, einen <a href="https://plus.google.com/105871790537930741438/posts/E8HPsBqUoJD" target="_blank">geteilten Circle</a> mit allen Brand Pages zu erstellen, die Liste ist beeindruckend. Auch einige deutsche Medienmarken (<a href="https://plus.google.com/107720718922832943625/posts" target="_blank">Zeit Online</a>, <a href="https://plus.google.com/110729159808906909328/posts" target="_blank">Welt Online</a>, <a href="https://plus.google.com/116055549698932144664/posts" target="_blank">Der Westen</a>, <a href="https://plus.google.com/u/0/104721428192454161928/posts" target="_blank">Sueddeutsche.de</a>) sind bereits dabei.</p>
<p>Vor einigen Wochen hatte Mashable amerikanische Agenturen dazu aufgefordert, sich Gedanken zu möglichen Funktionen &amp; Optik von Brand Pages zu machen. Die <a href="http://mashable.com/2011/10/22/what-google-brand-pages-could-look-like-pics/" target="_blank">Ergebnisse</a> waren sehenswert &#8211; und beinhalteten markentechnisch sehr interessante Ideen. Öffentliche Circles und die Möglichkeit von thematisch abonnierten Streams fand ich besonders spannende Ansätze, weil dies Facebook eben <span style="text-decoration: underline;">nicht</span> bietet.</p>
<p>In der Realität ist erst einmal alles etwas dröger, wie <a href="http://lumma.de/2011/11/08/google-pages-sind-verfugbar-und-jetzt/" target="_blank">Nico Lumma</a> bereits ausführlich bloggte. Enttäuschung macht sich vor allem breit, wenn Brand Pages eben nur exakt so aussehen wie private Profile und es nicht einmal vernünftige URLs gibt. Tatsächlich hätte sich hier Google einfach mal etwas von Facebooks vergangenen Fehlern abschauen können. Es fehlen außerdem schmerzlich: Ein Analyse-Tool analog zu Facebook Insights, die Möglichkeit mehrerer Admins für eine Page (essentiell für Unternehmen!) und die Option, Adminrechte zu übertragen. An diesen Punkten will <a href="https://plus.google.com/101560853443212199687/posts/BbbJc6tBo81" target="_blank">Google aber bereits arbeiten</a>. In der offiziellen <a href="http://googleblog.blogspot.com/2011/11/google-pages-connect-with-all-things.html" target="_blank">Ankündigung im Google Blog</a> betont Google+ vor allem die Features Hangout (auf für Markenseiten mit bis zu 9 Personen möglich) und Direct Connect. Letzteres erscheint mir aber reichlich unspektakulär.</p>
<p>Was spannend wird: Auf Google+ Seiten selbst sind <a href="http://www.google.com/intl/en_GB/+/policy/pagescontestpolicy.html" target="_blank">keine Promotions oder Gewinnspiele erlaubt</a>. Auf Facebook haben sich diese jedoch inzwischen als beliebtester &#8220;Fan-Fänger&#8221;-Trick etabliert, was die Plattform nicht gerade positiv beeinflusst hat. Sprich: Um Kunden dazu zu bringen, die eigene Unternehmensseite einzukreisen, zählt zunächst nur eins: Content, Content, Content. Eine Herausforderung &#8211; die aber Google+ tatsächlich nachhaltig verbessern könnte.</p>
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		<title>Wochenrückklick #2</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Nov 2011 11:28:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ina Steinbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die Woche]]></category>
		<category><![CDATA[Rubriken]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
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		<category><![CDATA[New York Times]]></category>
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		<description><![CDATA[Inspiration der Woche: New York Times Manchmal möchte man verzweifeln angesichts der zögerlichen Schritte, die klassische Medien hierzulande in Richtung Social Media unternehmen. Die New York Times hat das Potenzial von Social Media schon längst erkannt und nutzt beispielsweise aktiv Twitter in der Live-Berichterstattung. Außerdem ist sie sich der Macht der sozialen Netzwerke der eigenen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Inspiration der Woche: New York Times</strong></p>
<p>Manchmal möchte man verzweifeln angesichts der zögerlichen Schritte, die klassische Medien hierzulande in Richtung Social Media unternehmen. Die New York Times hat das Potenzial von Social Media schon längst erkannt und nutzt beispielsweise aktiv Twitter in der Live-Berichterstattung. Außerdem ist sie sich der Macht der sozialen Netzwerke der eigenen Mitarbeiter sehr bewusst, wie der Verleger Arthur Sulzberger in einer großartigen Rede an der London School of Economics unter anderem ausführte. Es lohnt nicht, die inspirierende Rede zusammenzufassen, einfach gleich vollständig lesen bitte!</p>
<blockquote><p>&#8220;<a title="&quot;There is a reason why we are so committed to social media at The Times and that reason rests with our audience.  We have an incredibly enlightened, intelligent and sophisticated group of users who are highly engaged with our products.  Our efforts in social media are meant to tap in to the knowledge from that readership.  We value what they can share with us and with other users.&quot;" href="http://faz-community.faz.net/blogs/netzkonom/archive/2011/11/03/die-digitale-transformation-der-new-york-times.aspx" target="_blank">There is a reason why we are so committed to social media at The Times and that reason rests with our audience.  We have an incredibly enlightened, intelligent and sophisticated group of users who are highly engaged with our products.  Our efforts in social media are meant to tap in to the knowledge from that readership.  We value what they can share with us and with other users.</a>&#8220;</p></blockquote>
<p><strong>Panikmache der Woche: Was ich öffentlich auf Facebook schreibe ist &#8211; gasp! &#8211; öffentlich</strong></p>
<p>Hilfe! Facebook macht wieder komische Dinge! Und zwar werden öffentlich auf Unternehmensseiten abgegebene Kommentare doch tatsächlich in der Google-Suche angezeigt! So die panische <a href="http://t3n.de/news/facebook-kommentare-googles-suche-angezeigt-339949/" target="_blank">Meldung</a> in der letzten Woche. Und man fragt sich ernsthaft, wer dachte, dass öffentlich abgegebene Informationen dauerhaft nicht ergooglebar seien. Ein wunderbarer Fall von &#8220;Facebook, das muss böse sein&#8221;. Wenn der Open Graph kommt, wird vermutlich eine Panik sondergleichen losbrechen. Diesmal dann nicht ganz zu unrecht. Hierzu sei übrigens eine <a href="http://www.youtube.com/watch?v=Gr_9gPm8mF4&amp;feature=channel_video_title" target="_blank">sehenswerte Analyse</a> der Risiken der Open Graph-Anwendungen von den Herren des Blogs Wollmilchsau empfohlen.</p>
<p><strong>Kampagne der Woche</strong></p>
<p>Die niederländische Agentur Achtung (nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen deutschen Agentur, übrigens) hat für VW eine grandiose Crowdsourcing-Idee auf den Weg gebracht. Die <a href="https://www.facebook.com/volkswagennl" target="_blank">Facebook</a>-Fans von Volkswagen können durch ihre Likes entscheiden, welcher VW-Klassiker nachgebaut wird (Transporter oder Käfer). Der Wagen, der zuerst 20.000 Likes erhält, wird in einer speziellen Social-Edition produziert. Wie diese aussieht? So in etwa: <a href="http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&amp;v=qrMbPwy_qKo">Fanwagen Volkswagen</a></p>
<p>Eine großartige Idee, die gekonnt mit Nostalgie und der Faszination sozialer Netzwerke spielt. Außerdem ist das Crowdsourcing so abgeschwächt, dass die Kampagne nicht Gefahr läuft, durch lustige Einreichungen der Fans aus dem Ruder zu laufen. Kontrollierbar und trotzdem &#8220;social&#8221; &#8211; und zudem noch mit gehörigem Viral-Effekt, selbst nach Aktionsende. Nur wirklich schade, dass das Gewinnspiel nur für holländische Fans ist. Ich hätte gerne so einen Transporter.</p>
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